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Als ich heute morgen die Wii-Nachrichten gelesen habe, stieß mir ein lustiger Artikel in’s Auge. Doch zuerst die Vorgeschichte: Airbus und Siemens haben es ermöglicht, während eines Fluges (genauer während einer Flugphase) ein GSM Bordnetz aufzubauen und Mobilfunk zu Sky-Preisen (*g*) anzubieten.
Projekt:
Durch einen Testflug im Februar 2007 hat der Flugzeughersteller Airbus einen offiziellen Meilenstein bei der Zulassung seiner Lösung für mobiles Telefonieren im Flugzeug erreicht: Das von Nokia Siemens Networks gelieferte und bei Siemens IT Solutions and Services PSE entwickelte System “GSM on Board” hat unter realen Bedingungen einwandfrei funktioniert. Mit der kompletten flugrechtlichen Zulassung ist im Juni 2007 zu rechnen. Damit sind die Voraussetzungen für einen serienmäßigen Einbau der Handy-Lösung in die Flugzeuge von Airbus gegeben.
Vorteile:
Basisstationen im Flugzeug bündeln ein- und ausgehende Anrufe und verkürzen zudem die Funkstrecke der Mobiltelefone an Bord auf wenige Meter. Durch diese Technologie werden Störungen mit der Bordelektronik vermieden, die das Telefonieren an Bord bisher unmöglich machten. Daten werden mit sehr geringer Leistung vom Handy an eine an der Flugzeugdecke hinter der Verkleidung geführte Siemens nano GSM/GPRS-Basisstation - die kleinste und leichteste Basisstation der Welt - gesendet, die Bordstation leitet die Anrufe über Satelliten an die Bodenstationen weiter. Siemens IT Solutions and Services PSE entwickelte dafür das On Board Control Equipment zur Unterdrückung der direkten Kommunikation der Mobilgeräte mit Basisstationen am Boden. Die weitere von Siemens IT Solutions and Services PSE gelieferte Systemsoftware sorgt für die Kompression von Sprach- und Signalisierungsdaten zur Minimierung der Satellitenbandbreite und - in Kooperation mit der Firma TriaGnoSys - für die Anpassung der Protokolle an die Randbedingungen der Sattelitenkommunikation und das Management des Gesamtsystems. In seiner ersten Ausbaustufe unterstützt das System Telefonieren, GPRS und SMS. Besondere Leistungsmerkmale stellen die Ruhe in der Kabine zur Schlafenszeit sicher
Natürlich bin ich ein Freund neuer technischer Umsetzungen und Möglichkeiten (solange sie nicht in die Privatsphäre eingreifen), aber hätte man vorher nicht eine Marktanalyse durchführen können? Laut der im Wii Kanal veröffentlichten Meldung würden sich rund 77% der Passagiere gestört fühlen, wenn im kleinsten Raum neben Ihnen auch noch lautstark telefoniert würde.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich diese Technik in der Praxis bewährt: Für’s Surfen und zum Versenden von SMS finde ich es optimal, auch wenn der Text meist “ich fliege gerade” lauten würde. Doch möchte ich den übergewichtigen Sitznachbarn, der schon 1/4 meines Sitzes duch Überlappung einnimmt auch noch lautstark über seine beruflichen Probleme lamentieren hören?
Neu ist es nicht und auch der CCC berichtete im Chaosradio Express schon vor einiger Zeit über dieses Thema: 2D- Barcodes als Informationsträger in unserem öffentlichen Leben.
Das Prinzip ist ebenso simpel, wie genial: Ein Barcode klebt an z.B. einem historisch relevanten Bauwerk. Dieser wird von einer Kamera eines Mobiltelefons erfasst und per MMS an eine bestimmte Adresse gesendet. Darauf hin bekommt der wissbegierige Anwender Links oder Informationen auf das Mobiltelefon zurück gesendet.
Kein Wunder, daß trotz fehlender (öffentlicher) Standards sog. Social Barcodes immer öfter anzutreffen sind. Auch Google wirft zum Thema 2d-Barcode etliche interessante Links zum Thema Entwicklung aus.
Die Firma Scanlife geht auch mit diesem Trend und bietet gleich jenen beschriebenen Service als Webapplikation und per iPhone - app an:
Die einzelnen Dienste stehen für private Anwender, als auch für Geschäftskunden zur Verfügung. Letztere sind eben in den Funktionen stark erweitert, kosten aber auch dafür. Interessant wird dieses Anwendungsszenario dann für private Nutzer, die über die iPhone-App auch direkt YouTube-Filme oder Links direkt bereit zu stellen.
Mein Wunsch wäre hier an die Authoren der Barcodes: bitte legt auch eine Verknüpfung nach Google Earth oder Google Maps an. Keine Webanwendung liefert in einem Mashup so interessante Daten, wie die eigene Position oder die interessanten Punkte drum herum.
Man darf auch gespann sein, welches YouTube-Video uns in so mancher dunklen Gasse erwartet :-)
Heute haben sich die großen und mächtigen G-8 darüber geeinigt, den CO2 Ausstoß halbieren zu wollen. Nochmal: HALBIEREN! Kein Witz! Nachdem seit 1990 vergeblich versucht wird den Ausstoß um 6-8% zu reduzieren. Dafür werden jetzt die Schwellenländer gebeten sich an dieser, sagen wir mal ehrgeizigen, Aufgabe zu beteiligen. D.h. die Länder die ein starkes Wirtschaftswachstum aufweisen und den Großen in Zukunft wirtschaftlich gefährlich werden könnten. Ein Verschwörungstheoretiker könnte hier andere Beweggründe als den Umweltgedanken vermuten…
Nachzulesen im englischen Original unter www.mofa.co.jp (auch kein Witz…)
Oft angekündigt und doch nie gekommen. Vielleicht jetzt. Wie in vielen (Horror)-Visionen gesehen meint eine US Firma jetzt eine Kanone bauen zu können, die gebündelte Mikrowellen direkt auf den menschlichen Schädel strahlt. Anders als in der etwas harmlosen deutschen Fassung auf derstandard.at (…mithilfe eines ohrenbetäubenden Geräusches, das direkt ins Gehirn gepflanzt wird…), spricht die Originalfassung bei New Scientist (…in which short microwave pulses rapidly heat tissue, causing a shockwave inside the skull that can be detected by the ears) dann doch eher davon das Hirngewebe zu erhitzen und zum vibrieren zu bringen. Diese Vibration werden dann vom Innen-Ohr wahrgenommen.
Beängstigend dabei ist, neben den zu erwarteten Schäden in Gehirn und Augäpfeln im polizeilichen / militärischen Einsatz, die Möglichkeit dieses Ding bei Folterungen einzusetzen. Gegen diese Wellen kann man sich nicht wehren, offensichtliche Verletzungen werden vermutlich nicht erzeugt…
… sage nicht ich, sondern eine britische Studie. Klingt trotzdem einleuchtend: Das coole Hacker Image, das viele Geld und die riesige Jobauswahl ist leider im letzten Jahrtausend geblieben. Das waren noch Zeiten als man der Oberguru war, wenn man selbst einen HTML Seite schreiben konnte. Jetzt ist man als IT-Mensch um nichts mehr exklusiver als andere Drohnen. Früher war halt alles besser…
… ist es heutzutage, wenn man den Artikel auf heise.de glauben schenkt.
Danach leiden IT-Beschäftigte in Softwareentwicklungs- und -beratungsprojekten bis zu viermal so häufig unter psychosomatischen Beschwerden (chronische Müdigkeit, Nervosität, Schlafstörungen und Magenbeschwerden) wie der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland.
40 % zeigen eine Zunahme chronischer Erschöpfung, einem Frühindikator für Burn-out. 30 % haben Probleme, sich zu erholen. Der Gebrauch von Antidepressiva liegt bei IT-Beschäftigten um 60 %, der von Psychopharmaka um 91 % höher als im Durchschnitt aller Beschäftigten.
Heißt das, wir sind alle medikamentenabhängige Consultants und Engeneers? Meinungen Umfrage bitte in den Kommentaren posten :-)